Der Naumburger Dom St. Peter und St. Paul: Hier entdecken Sie Meisterwerke von Weltrang!

Der Naumburger Dom ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler des europäischen Hochmittelalters und ist der Besuchermagnet an der „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt. Bestätigung fand dies durch das UNESCOWelterbe-Komitee, das den Dom 2018 zum Welterbe der Menschheit erklärte.

Imponierend sind die beiden Lettner, welche die Chöre räumlich vom Kirchenschiff trennen. Zwei erhaltene Lettner in einer Kirche sind einzigartig auf der Welt! Die größte Die größte Anziehungskraft übt der Westchor mit dem Lettner und seinen zwölf Stifterfiguren aus der Mitte des 13. Jahrhunderts aus.

Geschaffen durch die Hand des Naumburger Meisters, ist speziell die Stifterfigur Uta das Sinnbild für die „schönste Frau des Mittelalters“. Bemerkenswert sind neben den Arbeiten des Naumburger Meisters die romanische Krypta mit einem beeindruckenden Kruzifix aus dem 12. Jahrhundert und die romanische Elisabethkapelle mit der wohl ältesten Steinskulptur der Heiligen Elisabeth von Thüringen. In der Kapelle befinden sich seit 2007 moderne Glasfenster mit Szenen aus dem Leben der Heiligen, die
von den Leipziger Maler Neo Rauch gestaltet wurden.

Mehr als 30 erlesene Kostbarkeiten des Mittelalters und der Renaissance, wie zum Beispiel die Johannesschüssel aus dem frühem 13. Jahrhundert, dem von Lucas Cranach geschaffenen Altarflügel sowie die einzigartige Naumburger Pietà werden im Domschatzgewölbe präsentiert. Ergänzung finden die liturgischen Schätze durch zwei Rundfenster des zeitgenössischen Künstlers Günter Grohs, die in ihrer Thematik mit der Pietà korrespondieren. Diese Kunstwerke aus Romanik und Gotik lassen den Besucher mittelalterliche Liturgie auf eine Weise erleben, wie sie sonst kaum zu finden ist.

Zusammen mit der Ausstellung „Weg und Werke des Naumburger Meisters“ in der Domklausur, dem an den Westchor anschließenden Domgarten sowie den museumspädagogischen Angeboten in der KinderDomBauhütte findet der Besucher eine Angebotsvielfalt, die kaum Wünsche offen lässt.

ÖFFNUNGSZEITEN

März bis Oktober | Mo bis Sa 9.00-18.00 Uhr, So/kirchliche Feiertage 11.00-18.00 Uhr
November bis Februar | Mo bis Sa 10.00-16.00 Uhr, So/kirchliche Feiertage 12.00-16.00 Uhr
Einschränkungen sind aufgrund von Gottesdiensten, Konzerten und Trauungen möglich.
Gottesdienst sonntags und an kirchlichen Feiertagen 10.00-12.00 Uhr.

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